Mataranka

10. September 2006

nach einer erfrischenden dusche in einem der dreckigsten baeder die ich je gesehen habe, machten fuhren wir weiter richtung norden zu den devils marbles (riesige runde steine, die mitten in der wueste liegen). nach einer fotosession fuhren wir weiter und machten folgende stops: in einer verlassenen kleinen geisterstadt und in daly waters. dort machten wir ein kleines picknick und bewunderten die bunten papageien rund um uns. nach ein paar hundert km hatten wir auch schon die halbe strecke geschafft. man faehrt wirklich dahin und sieht die schilder „naechste tankstelle in 100 km“ und dazwischen ist wirklich nix auszer die spiegelung der strasze. nichteinmal das radio funktioniert. wir hatten aber trotzdem spannung pur, va als wir 2 road trains auf einmal ueberholten. das dauert echt lange bis man da vorbei ist…
am abend kamen wir dann in mataranka an und wir uebernachteten im homestead resort (einem campingplatz mit zimmer). leider erwischten wir knapp vor dem ziel ein kaenguruh (war eigentlich eh nur eine frage der zeit, wir haben die ganze fahrt schon ueberall eine menge „road kill“ und dazugehoerige geier gesehen). es sprang von der seite rein und wir hatten leider keine chance zu bremsen. gluecklicherweise hatten wir den 4WD camper mit einer soliden stoszstange, wenn wir da naemlich mit dem anderen auto unterwegs gewesen waeren, waere das ganze sicher anders ausgegangen.
das besondere in mataranka sind die heiszen quellen. das war wirklich ein perfektes erlebnis mitten in der nacht zu den quellen zu gehen, ein bisschen zu planschen, den sternenhimmel anzusehen und das mitten in einem palmenwald. bevor wir dorthin gingen wurden wir aber noch gewarnt, dass „harmlose“ freshwater krokodile in der naehe sein koennten. wir haben aber gottseidank keines gesehen.
erst spaeter begutachteten wir die zimmer, die duschen und die „kueche“ genauer. und es war wiedermal unglaublich dreckig. auszerdem waren ueberall verschiedenste tiere: froesche in den duschen und wcs (sogar im ersten stock), kleine salamander und spinnen. das kochen dort war nicht wirklich angenehm, gottseidank hatten wir einen eigenen topf im camper. beim essen im freien sahen wir dann viele kaenguruhs. wir haben natuerlich einige fotos gemacht.
obwohl decken zur verfuegung standen, nahmen wir lieber unsere schlafsaecke und schliefen trotz der uebermaeszigen zimmerbelegung (wir 3 und unzaehlige tiere) relativ gut.