am dritten tag genossen wir unser fruehstueck wieder bei sonnenaufgang, also hiesz es frueh aufstehen. wir fuhren nochmal zum kings canyon um diesmal den langen weg zu gehen. dieser weg fuehrte uns ueber schieferfelsen auf die spitze des canyons. von dort hatten wir einen wunderbaren ausblick auf die umliegende gegend. leider konnten wir uns dort nicht allzu lange zeit lassen, da wir unseren mietwagen in alice springs zurueckgeben mussten und wir ca. 460 km zu fahren hatten. nach dieser strecke hatte ich mich auch schon ganz gut an den linksverkehr gewoehnt. auszerdem ist es nicht wirklich schwer zu fahren (unser auto hatte automatik und einen tempometer). im gesamten northern territory gibt es generell keine geschwindigkeitsbegrenzung. man muss aber natuerlich trotzdem gut aufpassen, va weil auf der seite direkt der wuestensand ist und dieser (angeblich) sehr rutschig ist.
in alice springs lieferten wir den komfortablen toyota ab und stiegen auf ein neues auto um. alice springs wirkt wirklich klein und verlassen. wir sahen aber einige trinkende aborigines. generell ist es hier in australien ein groszes problem mit dem uebermaeszigen alkoholkonsum einiger aborigines.
wir hatten vorher ueber das internet einen relocation wagen gebucht, was folgendes bedeutet: jemand hat dieses auto irgendwo gebucht und hat es in alice springs abgeliefert. und jetzt wurde das auto wieder in darwin gebraucht, dh jemand musste es nach darwin bringen. man hat dabei eine beschraenkte km anzahl (in unserm fall 2000) und eine beschraenkte tage anzahl (in unserem fall 3 tage) zur verfuegung. dafuer ist so ein relocation wagen deutlich billiger. wir zahlten fuer unseren 4WD camper nur 10 $ pro tag (ca. 6 euro). leider hatten wir uns unseren camper ein bisschen anders vorgestellt: wir wollten drinnen schlafen, das ging aber leider nicht, da nur ein dachzelt dabei war (das wir nie aufbauten). so blieb uns also nichts uebrig wieder unser zelt aufzubauen. auszerdem war dieser camper im benzin verbrauch nicht gerade sparsam und auch nicht so komfortabel zu fahren. es war recht spannend auf der rechten seite zu sitzen, links zu fahren und links zu schalten (va bei kreuzungen…). aber auch das wird man nach ein paar 100 km gewohnt, und wir hatten ja wirklich viele viele km (ca. 1500) vor uns. was die fahrt noch ein bisschen erschwerte waren die sogenannten road trains. das sind riesige lastwaegen (ca. 53 m lang) mit 3 oder 4 anhaengern. die sind relativ breit, rasen durch die wueste und leider war der highway nicht ueberall richtig breit. das beste war einfach langsamer zu werden oder sogar stehen zu bleiben.
nach dem autotausch, ein paar wichtigen einkaeufen und einem koestlichen essen in einem lokal in alice springs machten wir uns also direkt auf den weg richtung norden und blieben in barrow creek uebernacht (wieder im zelt). auch dort waren nicht viele andere camper (vielleicht weil die duschen unglaublich dreckig waren). leider war es wieder sehr windig und wir hatten schon sorge, dass unser zelt davon fliegt.
Verfasst von fload